Brauche ich unbedingt eine eigene Webseite oder reicht Facebook?

Brauche ich unbedingt eine eigene Webseite oder reicht Facebook?
Facebook oder Webseite für ein tierisches Business

Wenn du anfängst, deine Selbstständigkeit als Hundetrainer, Pferdephysio oder Reitlehrer aufzubauen, wirst du dich bestimmt fragen: Webseite oder Facebook? Was brauche ich wirklich? Ich möchte dir mit diesem Beitrag aufzeigen, warum eine eigene Webseite das absolute MUST-HAVE eines Tierbusiness ist und dir die Bedenken nehmen, die du als möglicher Techniklaie diesbezüglich hast.

Warum muss ich eine Internetseite haben, reicht es nicht auch aus, wenn ich eine Facebookseite und meine Kunden dort über mein Angebot und mögliche Neuigkeiten informiere?

Warum du als Hundetrainer oder Reitlehrer unbedingt eine Webseite brauchst!
Als Hundetrainer oder Reitlehrer brauchst auch du unbedingt eine Webseite!

Vielleicht hast auch du dir diese Frage schon gestellt oder stellst sie dir aktuell.

Meine Antwort darauf lautet: Du brauchst UNBEDINGT eine Homepage. Und zwar aus folgenden Gründen:

1. Du kannst dich nicht auf Facebook verlassen

Stell dir mal vor, morgen entscheidet sich Facebook-Gründer Zuckerberg, dass es ihm nun ausreiche, er sich zur Ruhe setzen und Facebooks Türen und Tore schließen möchte.  Dann ist deine Seite weg, die bislang einzige Kontaktmöglichkeit zu dir.

2. Du erreichst bei Facebook niemals alle deine Fans

Facebook ist kein Wohltätigkeitsverein und wird finanziert durch Werbung

Schau dir mal deine Statistiken und Zahlen an: Wie viele deiner Follower erreichst du mit einem Post? Zugegeben: Postest du ein Bild und Text, sodass die User auf Facebook bleiben, wird die Reichweite sicherlich besser sein, als wenn du einen externen Link postest und die User aus Facebook wegführst. Warum? Facebook wird finanziert von Werbeeinnahmen. Und je mehr Werbung Facebook seinen Usern anzeigen kann, desto besser.

Aber selbst dann wird nur ein Teil deiner Follower deine Beiträge sehen. Denn: Facebook möchte, dass auch du Werbung schaltest und deine Beiträge und deine Angebote bewirbt. Klar!

Diese Tendenz hat in den vergangenen Jahren übrigens immer stärker zugenommen. Konnte man vor ein paar Jahren mit einem guten Post wirklich viele User erreichen, ist das heute schwieriger denn je.

3. Du erreichst niemanden, der nicht auf Facebook ist

Du bist gut auf deinem Gebiet, ein echter Experte. Aber leider weiß das niemand. Oder nur deine Facebookfans – und die müssen ja auch erstmal Fans werden. Wenn aber nun Lieschen Müller und ihr Hund dein Wunschkunde vor deiner Haustür sind, Lieschen Müller aber kein Facebookprofil hat, wird sie auch niemals zu dir gehen, sondern sich einen anderen Trainer suchen, der zwar weniger gut zu ihr passt, den sie aber findet.

Beobachte mal dein eigenes Verhalten: Wenn du auf der Suche nach einem Trainer, Therapeuten oder ähnlichem bist, wie gehst du vor? Du wirst sicherlich 1. im Bekanntenkreis nachfragen und 2. Google benutzen und nach jemandem suchen. Oder?

Kleiner Tipp: Ein Blog hilft dir enorm beim Aufbau deiner organischen Reichweite über Google. Mein 👉Arbeitsbuch Erfolgreiches Blog-Marketing für dein tierisches Unternehmen hilft dir dabei!

4. Du kannst dein Angebot auf Facebook niemals so gut darstellen wie auf deiner Webseite

Auf Facebook kannst du einen Post schreiben und dieser verschwindet dann nach kurzer Zeit. Auf deiner Webseite hingegen kannst du einen Blogbeitrag schreiben (und so deinen Expertenstatus darlegen) und deinen Kunden diverse Informationen rund um dein Angebot und deine Arbeitsweise an die Hand geben. Auf diese Infos können sie jederzeit zugreifen. Und: Alles, was du schreibst, ist „für die Ewigkeit“ und du kannst potenzielle Kunden immer wieder darauf aufmerksam machen, ohne jedes Mal einen neuen Text schreiben zu müssen.

5. Deine Webseite ist dein Tanzbereich und niemand kann dich kritisieren

Ein weiterer Punkt, der auch für eine Webseite spricht, ist die Kommentarfunktion von Facebook. Denn es gibt nicht nur Kunden und Fans, die dir folgen, sondern es gibt auch immer wieder User, die kritische Kommentare und Anmerkungen machen. Dies kannst du auf deiner Facebookseite nicht verhindern. Anders auf deiner Webseite: Dort kannst du dich von deiner besten Seite präsentieren, ohne dass dich dort jemand angreifen kann und dieser Angriff für alle anderen sichtbar ist.

6. Deine Webseite kann auch in anderen sozialen Netzwerken und geteilt und von Kollegen verlinkt werden

Nicht zuletzt kannst du Links zu deiner Webseite nicht nur bei Facebook teilen, sondern auch bei Pinterest (meiner Lieblings-Trafficquelle), bei Instagram, XING, Linkedin und anderen Netzwerken, in denen du aktiv bist.

Auf diese Weise erreichst du nicht nur die User auf Facebook, sondern noch viel, viel mehr potenzielle Kunden!

Webseite oder Facebook? Webseite!!

Du siehst, es führt kein Weg an einer eigenen Webseite vorbei, wenn du dir als Hufpfleger, Pferdetherapeut oder Reitlehrer ein Business aufbauen möchtest.

Und wenn du nun sagst: Schön und gut aber ich habe davon keine Ahnung und auch keine Zeit und keine Lust mich damit zu beschäftigen, dann lass mich dir sagen: Heutzutage ist das Anlegen einer Webseite kein Hexenwerk mehr und auch für einen Techniklaien gut möglich. Ich selbst nutze seit Jahren WordPress und ich verspreche dir: Damit kommst auch du wunderbar zurecht. Und wenn es am Ende ein Baukastensystem ist (von dem ich zwar immer abraten würde, wenn das aber dein Wunsch ist, dann ist das ok!)

Auch kannst du diese Aufgabe einfach abgeben, um dich auf deine eigentliche Arbeit und deine Kunden zu konzentrieren. Ich unterstütze dich gern beim Bau deiner Webseite – schau dir doch mal mein Angebot an oder schreib mir eine E-Mail an post@tierischvertextet.de!

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar