Meine wichtigsten Tools fürs Bloggen

Meine wichtigsten Tools fürs Bloggen

Immer wieder werde ich gefragt, mit welchen Tools und Programmen ich am liebsten arbeite. Deswegen gibt es hier eine Übersicht meiner 10+ Tools fürs Bloggen.

Weil ich immer wieder neue Tools kennenlerne, werde ich die Liste ganz bestimmt regelmäßig erweitern.

Vieles ist sicherlich nicht neu. Aber vielleicht hilft dir mein Blick auf die Tools trotzdem bei deiner Entscheidung, was du für dein Blog-Marketing alles brauchst.

Übrigens: (Fast) alle Tools fürs Bloggen sind kostenlos und für den Anfang auf jeden Fall gut geeignet. Möchtest du später mehr, kannst du immer noch zu kostenpflichtigen Varianten wechseln.

WordPress als Blog-Software

Ich bin ein riesiger WordPress-Fan, wenn es um das CMS von Webseiten geht. Und das sag ich nicht nur einfach so. Neben WordPress habe ich in den vergangenen Jahren nämlich auch schon mit Contao, Shopware, PrestaShop, webEdition, Wix und Typo3 gearbeitet. (Ok, die Shopsysteme lassen wir mal außen vor, wenn du einen größeren Onlineshop hast, ist WordPress natürlich nicht wirklich geeignet.) Aber kein System gefiel oder gefällt mir auch nur ansatzweise so gut wie WordPress. Ich bin kein ITler, kein Webdesigner und habe so gut wie keine Programmierkenntnisse. Und genau aus diesem Grund liebe ich an 👉WordPress.

Das Content Management System ist wirklich super leicht zu bedienen. Du kannst dir mir wenig Aufwand eine ansprechende, funktionale und moderne Webseite erstellen und diese ganz nach deinen Wünschen und Anforderungen erweitern.

Das Beste: WordPress ist kostenlos!

Mailchimp für mein E-Mail-Marketing

Für mein E-Mail-Marketing nutze ich 👉 Mailchimp. Dort kannst du kostenlos bis zu 12.000 E-Mails im Monat an 2.000 Abonnenten versenden.

Die E-Mails sind in einem ansprechenden Design und selbst Autoresponder, beispielsweise für Willkommensmails sind möglich. Aus Zeitgründen kommt mein Newsletter leider viel zu selten und viel zu unregelmäßig (und ja, ich weiß: Das ist unprofessionell. Aber jede arbeitende Mama ohne Kinderbetreuung wird dafür Verständnis haben. Und ich rette mich immer in die Ausrede: Irgendwann habe ich auch dafür wieder Zeit! 😉 ) Deswegen liegt mein Hauptfokus (noch) nicht auf dem Sammeln von E-Mailadressen (und das obwohl ich auch immer wieder sage: eine E-Mailadresse gehört dir und ist das Wertvollste, was dir ein Kunde gibt…)

Meine SEO-Tools fürs Bloggen

Bevor ich auf die Tools eingehe, die ich nutze, möchte ich dir sagen: Je länger du im Online-Bereich unterwegs bist und deine Texte suchmaschinenoptimiert aufbereitest, desto leichter fällt es dir entsprechend zu schreiben.

Früher habe ich noch wesentlich mehr Tools genutzt, um zum Beispiel meine Texte überprüfen zu lassen. Auch war ich anfangs viel, viel penibler mit der Keywordrecherche. Hier möchte ich die „ich-bin-arbeitende-Mama-ohne-Kinderbetreuung-und-wenig-Zeit-„Karte gern noch einmal spielen.

Was ich sagen will: All die vielen kleinen Helferlein für die Textbasics sind bei mir weggefallen.

👉 In meinem Arbeitsbuch „Erfolgreiches Blog-Marketing für dein tierisches Business“ stelle ich dir aber einige vor, die du nutzen kannst, um deine Texte suchmaschinenoptimiert zu schreiben.

Google Analytics

Eigentlich ein Selbstläufer, ich möchte 👉 Google Analytics dennoch erwähnen. Ich liebe dieses Tool und arbeite seit vielen Jahren sehr gern damit.

Google Analytics ist am Anfang vielleicht etwas unübersichtlich. Mit der Zeit lernst du die verschiedenen Einstellungen aber kennen. Oder auch nicht, denn vielleicht hast du auch gar nicht das Bedürfnis, dich so tief reinzuarbeiten. Doch auch bei einer rudimentären Nutzung kannst du schon viel analysieren und optimieren.

Und wenn du tief einsteigen möchtest, wäre vielleicht dieses Buch etwas für dich.

Keywords Everywhere für die Keywordrecherche

Keywords Everywhere ist eine coole kostenlose Erweiterung für deinen Chrome- oder Firefox-Browser. Das Tool zeigt dir relevante Keywords an. In der kostenpflichtigen Version kannst du sogar noch mehr Infos bekommen wie zum Beispiel das monatliche Suchvolumen oder den CPC.

Yoast SEO für die Textoptimierung

Zum SEO-Plugin 👉 Yoast brauche ich sicherlich auch nicht mehr viel sagen. Es ist super geeignet, um deine Texte zu optimieren, mit Meta Daten zu versehen und für das Teilen auf Social Media anzupassen. (Lesetipp: Hier erfährst du mehr über die Meta Descripton)

Answer the public um Keywords zu finden

Answer the public ist ein tolles kostenloses Tool zur Keywordrecherche. Du bekommst eine wunderbare Übersicht möglicher Longtail-Suchbegriffe, für die du Blogartikel schreiben kannst. Allerdings muss ich sagen, dass ich das Tool für 360° Pferd beispielsweise gar nicht nutze, weil die Themen, über die ich schreibe, viel zu nischig sind. So wird es dir möglichweise mit Hunde- und Katzenthemen auch gehen. Aber teste es einfach mal selbst aus. Für größere Unternehmen in anderen Branchen habe ich answerthepublic aber durchaus regelmäßig genutzt.

Bilder und Grafiken

Ansprechende Bilder und Grafiken sind für deinen Blog und auch für deine Social Media Kanäle elementar.

Pexels, Pixabay, Picjumbo: schöne, kostenlose Bilder für dein Content Marketing

Wenn du selbst keine schönen Bilder hast, kannst du auf kostenlose Bilddatenbanken zurückgreifen.

Auf 360° Pferd nutze ich keine Fotos von Bilddatenbanken. Mein Islandpferd Sleipnir ist mein Aushängeschild geworden. Er ziert mein Logo (in abgewandelter Form) und ist einfach immer und überall präsent.

Aber bei tierisch vertextet greife ich sehr gern auf kostenlose Bilddatenbanken zurück, auf denen es Fotos mit Creative Commons CC0 Lizenz gibt. Diese Bilder darfst du beliebig verwenden, ohne dass du den Urheber nennen musst.

Ich nutze am liebsten 👉 Pexels, Pixabay oder Picjumbo. Dort findest du unter anderem auch wirklich schöne Tierfotos von Pferden, Hunden und Katzen.

GIMP

GIMP ist eine kostenlose Alternative zu Photoshop.

Ich bin ehrlich: Meine Bilder sind alles andere als hochkarätig und meine Bildbearbeitungskenntnisse sind eher rudimentär. Ein bisschen mehr Kontrast, die Farbe ändern, den Hintergrund entfernen oder die Bilder verkleinern – mehr mache ich nicht. Und für diese Zwecke reicht GIMP vollkommen aus. (👉 GIMP kann mit Sicherheit sehr viel mehr. Ich habe die einzelnen Funktionen aber einfach noch nie ausprobiert und genutzt, sodass ich gar nichts dazu sagen kann.)

Compressjpeg

Vor dem Hochladen komprimiere ich die Bilder in der Regel. Hierfür nutze ich seit vielen Jahren schon das kostenlose Tool 👉 compressjepg.

Selbstverständlich könntest du auch einfach ein WordPress-Plugin wie EWWW Image Optimizer nutzen. Wenn du aber so wenig Plugins wie möglich auf deiner Seite installieren möchtest, ist compressjpeg eine super Alternative!

Canva (Grafikprogramm)

Ohne das kostenlose Grafikprogramm Canva wäre ich bestimmt aufgeschmissen. Ich nutze Canva schon seit vielen, vielen Jahren für mein Business 360° Pferd und die Unternehmen, für die ich arbeite. Canva ist einfach unschlagbar.

Falls du Canva noch nicht kennst: Mit dem Tool kannst du dir sämtliche Grafikvorlagen erstellen, die du brauchst: für den Blog, für Facebook, für Instagram, für Pinterest, Flyer, A4-Dokumente, Einladungen, animierte Grafiken und sogar Logos. Alles in einem einheitlichen und wirklich professionellem Look.

Und das Beste: Canva ist kostenlos. Mittlerweile gibt es auch eine Pro-Version, die dir das Handling mit Canva noch leichter macht. Doch für den Anfang reicht die kostenlose Version auf jeden Fall aus.

Hier habe ich übrigens einen 👉 Weiterempfehlungslink: Wenn du noch kein Canva-Nutzer bist, dich über diesen Link (kostenlos) anmeldest und deine erste Grafik erstellst, bekommen wir beide 1 Canva-Guthaben. Mit diesem Guthaben kannst du kostenpflichtige Elemente und Bilder bezahlen.

Vimeo

Bisher bin ich mehr so der Schreib- und weniger der Videotyp. Aber für meine Onlinekurse nutze ich 👉 Vimeo. Hier habe ich die Möglichkeit das Video mit einer privaten URL zu versehen, sodass nur derjenige, der meinen Kurs gekauft hat, Zugriff auf das Video hat.

Und eingebunden in den Blog sind die werbefreien Vimeo-Videos wesentlich schöner….

Praktische Tools für dein Blog-Marketing

Meine Planungstools für die sozialen Netzwerke

Content Seeding ist beim Bloggen mindestens so wichtig wie SEO. Doch für das Promoten der eigenen Blogbeiträge braucht es heute ganz schön viel Zeit. Daher stelle ich dir im Folgenden meine Planungstools für Pinterest, Facebook und Instagram vor.

Tailwind für Pinterest

Nutzt du Pinterest? Falls nicht: nutz es! Pinterest ist ein super guter Trafficlieferant für deinen Blog!

Und unter uns: Mein Hauptfokus liegt seit langem schon auf Pinterest. Nicht nur, weil Pinterest ein super Reichweitenlieferant ist, sondern auch, weil ich privat Pinterest einfach richtig super find und sehr viel nutze!

Pinterest frisst jede Menge Zeit, wenn du kein Planungstool hast. Hier kann ich dir Tailwind empfehlen. Damit plane ich meine Pins meist für zwei Wochen im Voraus – und zwar nicht nur vom PC aus, sondern auch am Handy. Das finde ich total praktisch, weil meine reine PC-Zeit meist recht begrenzt ist. Und weil ich selbst Pinterest einfach liebe und ständig auf der Suche bin nach leckeren Rezepten, Trainingstipps für den Hund und coolen DIYs für den Garten, nutze ich die App gern auch mal gemütlich auf dem Sofa oder entspannt auf der Terrasse.

Tailwind kannst du auch für Instagram nutzen, ich plane damit jedoch lediglich Pinterest. Das Jahresabo kostet rund 95 €.

Übrigens: Über diesen Link* bekommst du bei das Tailwind-Plus-Paket 15$ günstiger (und sparst somit einen Monat.

Creator Studio für Instagram

Mit dem 👉 Creator Studio von Facebook plane ich derzeit meine Instagramposts. Der Vorteil ist, dass es 1. auch für mehrere Accounts kostenlos ist und 2. zu Facebook gehört und damit sicherlich nicht nachteilig behandelt wird.

Nachteil des Creator Studios: Du kannst deine Postings nicht optisch planen, wie beispielsweise bei Planoly.

Du kannst alle Postings mit Hashtags versehen, du kannst Karussell-Posts erstellen, Videos posten, du siehst Insights und das Beste: Du kannst das alles vom Rechner aus machen.

Facebook für Facebook 😉

Meine Facebookposts plane ich nicht mit dem Creator Studio, die plane ich jeweils für einen ganzen Monat im Voraus mit den 👉 Beitragsoptionen der Facebookseite.

Planoly

Planoly ist ebenfalls ein Planungstool für deine Postings bei Facebook, Pinterest und Instagram. 👉 Planoly ist, genau wie Tailwind, nicht kostenlos.

Ich nutze Planoly, um mir die Optik meines Feeds anzuschauen. Da ich bei 360° Pferd und tierisch vertextet mit Bildern und Grafiken arbeite, finde ich es ohne so eine visuelle Planungsmöglichkeit schwierig, einen ansprechenden Feed zu gestalten.

Ich nutze Planoly allerdings nur um meine Bilder hochzuladen und den Feed anzuschauen und nicht um zu posten. Das mache ich mit dem Creator Studio. Das mag vielleicht doppelte Arbeit sein, an diese Vorgehensweise habe ich mich aber mittlerweile gewöhnt. 😉

Mit welchen Tools arbeitest du? Und welche Erfahrung hast du mit den genannten bereits gemacht?

Übrigens: Weitere Tools stelle ich dir in meinem Arbeitsbuch 👉“Erfolgreiches Blog-Marketing für dein tierisches Unternehmen“ vor!

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